Spisska Stará Ves
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    Eine Kleinstadt im Tal des Flusses Rieka, das historische Zentrum von Zamagurie. Der Ort entstand wahrscheinlich vor der Invasion der Tartaren Anfang des 14. jahrhunderts, als die Grafen von Breziovica das Gebiet kolonialisierten. Im jahr 1337 kam der Ort in den Besitz von Cerveny Klastor und des Karteuserordens von Lechnica und gehörte bis zum 19. jahrhundert deren Nachfolgern.
    Die Stadt war im Mittelalter ein "Konferenzzentrum" der Nachbarländer. Im Jahr 1474 fand hier die Friedenskonferenz zwischen Matej Korvin und Kazimir Jagelovsky statt. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort von den Hussiten besitzt.
    Die Lage des Städtchens am zentralen Handelsweg und sein Gesellschaftsleben wirkten sich positiv auf seine Entwicklung aus und verschaffte ihm eine rechtliche Sonderstellung. So wurde es Zentrum der weiteren Umgebung, später auch Bezirksstadt, was es bis 1960 blieb. Vor dem 2. Weltkrieg, als vierzehn Ortschaften der näheren Umgebung in polnischen Besitz übergingen, verlor der Ort an Bedeutung.
    In der Stadt befindet sich eine gotische römisch-katholische Kirche aus dem 14. Jashrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde sie barockisiert. Drei Kapellen befinden sich entlang des Kirchenweges. Am Hauptplatz findet sich ein Denkmal für die Gefallenen der Kriege.

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